eisenhower prinzip

Eisenhower Prinzip: Effektive Zeitmanagement Methoden für Freiberufler

Zeit ist kostbar. Deshalb sollten wir als Freiberufler unsere Zeit effizient managen. In diesem Beitrag möchte ich dir mit dem »Eisenhower Prinzip« eine sehr effektive Zeitmanagement–Methode vorstellen. Verlieren wir also keine Zeit und legen direkt los.

Das Eisenhower Prinzip

Vielleicht hast du schon einmal vom Eisenhower Prinzip gehört. Diese Methode für effektives Zeitmanagement wurde von dem ehemaligen Alliierten General und späteren US Präsidenten Dwight D. Eisenhower entwickelt. Er selbst nutzte diese Methode zur Planung militärischer Manöver und politischer Schachzüge. Das Eisenhower Prinzip eignet sich auch für ein effektives Zeitmanagement im Arbeitsalltag.

Im wesentlichen geht es bei diesem Prinzip darum, die wichtigen Aufgaben von unwichtigen Aufgaben zu unterscheiden. Unwichtige Aufgaben werden direkt aussortiert. Die für den Erfolg wichtigsten Aufgaben werden dabei zuerst abgearbeitet.

Als Hilfsmittel dient die nachfolgende Grafik mit insgesamt vier Quadranten.

  • Wichtig + dringend (A)
  • Wichtig + nicht dringend (B)
  • Unwichtig + dringend (C)
  • Unwichtig + nicht dringend (D)

eisenhower prinzip

Aufgaben im A Quadranten solltest du sofort selbst erledigen. Für Aufgaben im B Quadranten legst du direkt einen Termin fest an dem du die Aufgabe selbst bearbeiten kannst. Aufgaben im C Quadranten kannst du delegieren und Aufgaben im D Quadranten bearbeitest du am besten gar nicht.

Das Eisenhower Prinzip in der Praxis

Immer wenn ich meine To–Do Liste erstelle, versuche ich direkt die Einteilung nach dem Eisenhower Prinzip vorzunehmen. Aufgaben die dem D Quadranten zuzuordnen sind schreibe ich gar nicht erst auf.

Das Eisenhower Prinzip in einer digitalen To–Do Liste

Da wir den D Quadranten im Idealfall gar nicht weiter beachten, bleiben nur noch drei Quadranten übrig. In meiner Smartphone App für Erinnerungen nutze ich die eingebaute Funktion zur Prioritätenverwaltung, um die Aufgabe einem Quadranten zuzuordnen.

 

prioritaet

 

  • Drei Ausrufezeichen stehen für Quadrant A, wichtig und dringend.
    Diese Aufgaben versuche ich direkt bei Tagesbeginn zu erledigen.
  • Zwei Ausrufezeichen stehen für Quadrant B, wichtig aber nicht dringen.
    Für diese Aufgaben trage ich beim Erstellen direkt einen Termin mit Erinnerungston in meine To–Do Liste ein.
  • Ein Ausrufezeichen steht für Quadrant C, unwichtig aber dringend.
    Für diese Aufgaben trage ich einen Termin mit Erinnerungston ein und teile die Aufgabe mit der in der App integrierten Sharing Funktion mit einer Person, die diese Aufgabe für mich erledigen kann.

Alternativ kannst du auch für jeden der Quadranten eine eigene Liste erstellen.

Das Eisenhower Prinzip in einer nicht digitalen To–Do Liste

Für alle, die Alltagsaufgaben lieber mit Stift und Papier notieren, habe ich hier die Quadranten des Eisenhower Prinzips zum Ausdrucken hinterlegt. Auf diese Weise habe ich in der Vergangenheit meine Aufgaben sortiert. Dazu habe ich jede Aufgabe auf einen Klebezettel geschrieben und im entsprechenden Quadranten platziert.

  • Für Aufgaben im B Quadranten habe ich direkt zur Aufgabe das Datum geschrieben.
  • Aufgaben im C Quadranten hatten einen zusätzlichen Vermerk mit der Person, welche die Aufgabe für mich erledigen kann.

Fazit

Das Eisenhower Prinzip hilft mir meine To–Do Listen viel besser zu strukturieren. Außerdem kann ich mir mit dieser Technik einen konkreten Tagesablauf festzulegen. Schon beim Notieren der Aufgabe lege ich fest, wann und von wem die Aufgabe erledigt wird. Es erfordert ein wenig Disziplin, das Eisenhower Prinzip in den Alltag zu integrieren. Gerade an stressigen Tagen neigt man dazu, eine gewöhnliche To–Do Liste zu erstellen. Ist das Eisenhower Prinzip allerdings erst einmal in Fleisch und Blut übergegangen, gewinnt man strukturierte Arbeitsabläufe und lernt blitzschnell wichtige von unwichtigen Aufgaben zu trennen. Besonders überrascht hat mich die Erkenntnis wie viel Platz dringliche Aufgaben einnehmen, die bei genauerem hinsehen nur wenig wichtig sind.

von Ralf
Seit Abschluss seines Designstudiums im Jahr 2009 ist Ralf erfolgreich als freiberuflicher Designer tätig. Daneben ist er Autor des Blogs freiberufler-werden.de.

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