zeiterfassung

Zeiterfassung für Freiberufler: Meine App Empfehlung

Zeiterfassung ist für die meisten Freiberufler ein wichtiges Thema, wenn es am Ende eines Projekts um die Abrechnung geht. In App-Stores findest du inzwischen unzählige Zeiterfassung Apps. Da verliert man schnell den Überblick. In diesem Beitrag möchte ich dir eine tolle App zur Zeiterfassung präsentieren, die ich auch selbst schon seit einiger Zeit nutze und liebe!

Seit Februar 2015 erfasse ich all meine Arbeitszeiten mit der iOS App Tyme Mobile. Zuvor hatte ich eine gratis App getestet, die ich nicht wirklich gerne genutzt habe. Tyme Mobile für iOS kostet einmalig 4,99 EUR. Es gibt sicherlich Apps zur Zeiterfassung die einen noch größeren Umfang bieten. Persönlich vermisse ich in dieser App jedoch keine Funktionen.

Zeiterfassung mit der App im Praxistest

zeiterfassung_mrz_15

Beim Anblick der App schlägt mein Designerherz höher :). Letztendlich muss die App jedoch die zur Zeiterfassung notwendigen Funktionen bereitstellen und im Alltag funktionieren. Diese Funktionen bildet die App mit einer sehr guten Usability ab. Die Funktionen, einzelne Projekte als »Bearbeitet« zu markieren und nachträglich Zeiten hinzuzufügen, sind jedoch ein wenig versteckt.

Ansonsten gibt es an der Usability aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Besonders schön finde ich auch die Anpassung der Start- und Stoppzeit während der Zeitmessung. Für jedes Projekt kannst du einen spezifischen Stundensatz eintragen und die erfassten Zeiten auf- bzw. abrunden lassen.

zeiterfassung_projekteinstellungen

Einstellmöglichkeiten für jedes Projekt

Meine persönlichen Highlights

Am wichtigsten finde ich die Synchronisation über iCloud. Falls du Zeiten am Mac erfasst, hast du diese dann auch direkt auf deinem iPhone parat. Das funktioniert natürlich auch umgekehrt. Um Zeiten am Mac zu erfassen benötigst du zusätzlich Tyme für Mac OSX, was mit 9,99 EUR etwas kostspieliger ist. Mit dem Sync hatte ich bisher noch keine Probleme. Neben der Synchronisation nutze ich die Export Funktion ebenfalls häufig. Du kannst die Zeiten als PDF, CSV oder HTML exportieren und z.B. via E-Mail senden. Die Auflistung ist optisch sehr schlicht gehalten. Die Usability ist nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hervorragend. Besonders smart finde ich auch die Dateigröße der App. Mit 5,5 MB nimmt diese gerade mal so viel Speicherplatz wie 1-2 Fotos auf deinem iPhone in Anspruch. Eine native iPad Version dieser App gibt es leider noch nicht.

Was die App nicht leistet

Andere Apps, wie z.B. »TimeTrack – Zeiterfassung« bieten die Möglichkeit, direkt aus der App heraus eine Rechnung zu generieren. Außerdem bietet »TimeTrack – Zeiterfassung« zusätzlich eine klassische Kalenderansicht sowie Funktionalitäten in Verbindung mit einer AppleWatch. Die Basisversion dieser App ist kostenfrei. Die Premium – Funktionen kosten monatlich 2,99 EUR im Abo. Tyme Mobile kostet hingegen einmalig 4,99 EUR. Dieses Preismodell gefällt mir persönlich besser :). Zudem benötige ich für meine Rechnungen eine größere Auswahl an Einstellmöglichkeiten, die nur schwierig in einer App zur Zeiterfassung abgebildet werden können. Für meine Rechnungen nutze ich deshalb eine eigenständige Software zur Rechnungserstellung.

Was ist mit Android & Windows Phone?

Als Grafikdesigner bin ich geborener Apple-Jünger, wie klischeehaft ;-). Ich möchte getreu meinen Blogger-Grundsätzen auf diesem Blog nur Produkte und Leistungen empfehlen, die ich auch selbst intensiv und mit voller Überzeugung getestet habe. Das kann ich von Tyme Mobile behaupten. Für Apps auf der Android und Windows Plattform gilt dies leider nicht.

Fazit:

Wenn du eine kleine und smarte App suchst, bei der es auch wirklich Spaß macht die Arbeitszeiten einzutragen, ist Tyme Mobile für iOS aus meiner Sicht aktuell die beste Wahl. Sowohl Tyme Mobile für iOS wie auch Tyme für Mac OSX liegen beim Rating Durchschnitt bei 4,5 von 5 Sternen (Stand 11.01.2016). Das Rating zeigt mir, dass ich nicht der Einzige bin, der diese App mag und täglich nutzt. Die App findest du im App Store.

 

Diese Seite enthält Affiliate-Links
von Ralf
Seit Abschluss seines Designstudiums im Jahr 2009 ist Ralf erfolgreich als freiberuflicher Designer tätig. Daneben ist er Autor des Blogs freiberufler-werden.de.

2 Kommentare

  1. Antworten

    Danke für den Beitrag. Ich habe noch eine kostenlose Empfehlung: http://www.toggl.com gibt es auch als Desktop-Version über den Browser

    • Antworten

      Danke dir! Ich werde es bei Gelegenheit mal testen.

Kommentar verfassen