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6 Tipps wie du als Freiberufler bessere Blog Posts schreibst

Gastbeitrag von Tobias: Er entwickelt das All-in-One Tool für Freiberufler likvi


Egal ob Werbetext, Produktbeschreibung oder Blog Post, als freiberuflicher Texter ist jeder neue Auftrag eine individuelle Herausforderung. Ziel ist es dabei immer, dem Leser Informationen möglichst einfach aber dennoch ansprechend zu vermitteln. Die richtige Mischung aus Sachlichkeit und einem anregenden Schreibstil zu finden, fällt insbesondere Einsteigern nicht immer leicht. Orientiert man sich jedoch an einigen Grundregeln, so können durchaus sehr informative und ansprechende Texte entstehen. Wir stellen dir 6 einfache Tipps vor, mit dem dein nächster Blog Post garantiert ein Erfolg wird.

1. Informationen vor Werbeeffekt


Die wenigsten Unternehmen oder Freiberufler betreiben ihren Blog rein zu informativen Zwecken — ganz im Gegenteil, für viele ist der eigene Blog zu einem wichtigen Teil der Marketingstrategie geworden. Dennoch solltest du stets im Hinterkopf behalten, warum der Leser sich auf einem Blog befindet: Um Informationen zu erhalten. Besteht ein Blog Post zu einem Großteil nur aus (versteckter) Werbung, sorgt dies nur für Frustration und schlussendlich dazu, dass der Leser den Blog und die Webseite in Zukunft meiden wird. Daher sollten Blog Posts stets sachlich und neutral geschrieben werden.
Gegen einen kurzen, und eindeutig erkennbaren Werbeblock, z. B. am Ende eines Beitrags, ist jedoch nichts einzuwenden.

2. Auf den Punkt gebracht


Viele, vor allem junge Autoren, neigen dazu, viel zu lange Einleitungen, Zwischenabsätze, etc. ohne Informationsgehalt zu schreiben. Im Internet haben es die Nutzer immer eilig. Beschränke dich daher so weit es geht auf die wichtigsten Punkte und vermeide Füllwörter. Insbesondere bei längeren Beiträgen oder bei komplexen Themen, ist es für den Leser sehr hilfreich, zusätzlich eine kurze Zusammenfassung aller wesentlichen Punkte bereitzustellen.

3. Einfache Sprache als Schlüssel zum Erfolg


Einen Blog Post zu lesen soll keine kognitive Meisterleistung sein. Deine Texte sollten vielmehr so einfach wie möglich geschrieben sein. Verzichte dazu auf unnötige Fremdwörter ebenso wie auf komplexe und verschachtelte Sätze. Mit einem leicht verständlichen Text garantierst du, dass du eine möglichst breite Leserschaft ansprechen kannst. Schreibst du einen Text für eine bestimmte Zielgruppe wie z. B. für eine akademische oder für eine junge Leserschaft, kannst du jedoch durch gezielte Wortwahl Einfluss auf die Wahrnehmung deiner Leser nehmen. Ist die Zielgruppe eindeutig bestimmt, kannst du zusätzlich auch deinen Schreibstil anpassen. So bietet sich beispielsweise einer eher umgangssprachliche Wortwahl an, wenn du einen Beitrag für Studierende schreibst.

4. Formatierung ist die halbe Miete


Schon die ersten wenigen Sekunden entscheiden, ob ein Nutzer einen Beitrag lesen wird oder nicht. In dieser kurzen Zeit bewertet der Nutzer den Beitrag vor allem anhand seiner äußeren Form. Ist der Beitrag gut strukturiert? Wirkt er komplex?
Schaue dir das folgende Beispiel für die Strukturierung eines kurzen Abschnittes an:

Der Beitrag auf der linken Seite wirkt auf den ersten Blick so, als sei er deutlich schwieriger und aufwändiger zu lesen. Der Ausschnitt auf der rechten Seite hingegen erlaubt es dem Leser, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und wirkt somit einfacher zu lesen. Ein Beitrag mit langen Paragrafen und fehlender Struktur wirkt auf viele abschreckend führt häufig dazu, dass der Beitrag erst gar nicht gelesen wird.
Hingegen verleitet ein gut strukturierter, aus kurzen Sätzen bestehender Beitrag dazu, in den Text einzusteigen und ihn vollständig zu lesen. Um deinen Text gut zu strukturieren, solltest du einzelne Abschnitte mit aussagekräftigen Zwischenüberschriften versehen.
Zusätzlich kann es sinnvoll sein, wichtige Zahlen und Fakten typografisch besonders hervorzuheben.

5. Schreibe Texte für Menschen, nicht Suchmaschinen


Der Trend ging in den letzten Jahren stark zu SEO-optimierten Texten, um einen möglichst großen Werbeeffekt zu erzielen. Nicht selten führt dies aber zu abstrusen Satzkonstruktionen um auch das zehnte Keyword noch im Text unterbringen zu können. Häufig wird dabei jedoch vergessen, dass die eigentliche Zielgruppe des Texts der Leser ist und nicht die Suchmaschine. Dabei ist ein entscheidender Faktor anhand welchem Suchmaschinen die Qualität eines Beitrags bewerten nicht die Dichte an Keywords, sondern die Verweildauer der Nutzer auf der Seite.

Klickt ein Nutzer einen Beitrag auf Google an und kehrt anschließend zu Google zurück, wurde seine Frage offensichtlich nicht beantwortet. Kehrt der Nutzer jedoch nicht zur Suchmaschine zurück, liegt es nahe, dass der Nutzer die gewünschten Informationen erhalten hat. Der Beitrag wird dann positiv von der Suchmaschine bewertet. Ziel muss es also sein, dass der Nutzer möglichst lange auf der Seite verweilt. Dies erreichst du am einfachsten, indem du einen einfach zu lesenden und informativen Text schreibst.

6. Unterstütze deinen Text mit Grafiken


Gerade im Internet können Infografiken problemlos genutzt werden, um komplexe Zusammenhänge einfach darzustellen. Auch Grafiken dienen schlussendlich dazu, einen Beitrag für den Leser ansprechender zu gestalten und ihn zum Lesen anzuregen. Sie lockern einen Beitrag zusätzlich auf und sorgen dafür, dass der Nutzer länger auf der Seite verweilt. Daher sind Grafiken nicht nur für das Verständnis hilfreichen, sondern können auch einen positiven Effekt hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung haben.

Fazit

Die wichtigsten Punkte in Kürze zusammengefasst:

  • Schreibe informative Texte, der Werbeeffekt ist zweitrangig
  • Fasse dich kurz. Vermeide unnötige Füllwörter
  • Schreibe kurze und einfache Sätze. Verzichte auf Verschachtelungen
  • Deine Texte sollen nicht nur einfach zu lesen sein, sondern auch so aussehen. Formatiere sie entsprechend.
  • Verwende Infografiken, falls möglich

Einen perfekten Text zu schreiben benötigt jahrelange Erfahrung. Gerade vielen jungen freiberuflichen Textern und Gelegenheits-Schreibern fehlt diese Erfahrung jedoch.
Hältst du dich aber an ein paar wenige Grundregeln beim Verfassen deiner Texte, ist ein qualitativ hochwertiger und lesenswerter Text fast garantiert.

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